Innovation in Shenzhen

In diesem Post haben wir für euch einen vergangenen Podcast zum Thema Innovation in Chinas Silicon Valley Shenzhen für euch zum Nachlesen transkribiert. Das war bereits Folge Nummer 5 und somit eine der ersten.

Aber inbesondere die BAT tauchen in letzter Zeit wieder viel in den Medien auf, und somit nach wie vor hochrelevant. BAT steht für Baidu, Alibaba und Tencent. Das sind Chinas größte Internetfirmen (hier geht es zu mehr über die BAT). Aber auch jenseits der drei großen Bekannten gibt es viele Unternehmen, die ebenfalls äußerst innovativ sind und Produkte zaubern von denen wir hier in der Regel noch gar nichts gehört haben. Viele dieser Unternehmen sitzen in Shenzhen. Das liegt im Süden von China, an der Grenze zu Hong Kong.

Der Interviewgast in dieser Podcastfolge war Maximilian Dullo. Max verbrachte immer wieder viel Zeit in Shenzhen und ging bei ebendiesen Unternehmen ein und aus. Max forschte zu Innovation. Kürzlich hat er einen Artikel zu innovativen Methoden bei einem Dronenhersteller verfasst und berichtet im folgenden Trankript auch dazu.

Wenn ihr Fotos zur Podcastfolge hören möchtet, dann kommt ihr hier zum früheren Blogbeitrag.

Die Hardware ist dort, die Software ebenfalls. Es sind viele Top-Ingenieure vor Ort. Die Entwicklung geht sehr schnell. Deswegen nennen viele Leute Shenzhen auch das chinesische Silicon Valley. Wenn man eine Idee hat, kann diese dort schnell Realität werden lassen und auf den Markt und in die Welt bringen.

Trankript zur Podcastfolge „Innovation in Chinas Silicon Valley Shenzhen“

 

Sabrina: Vielleicht möchtest du erstmal vorstellen womit du dich eigentlich im Kern beschäftigst.

Max: Gerne. Ich beschäftigte mich mit chinesischen Internet- und Technologieunternehmen. Wenn man sich diesen Bereich anschaut, muss man sagen, dass jedes Unternehmen in irgendeiner Form sein Produkt über das Internet herüberbringt. Ein Smartphonehersteller gehört genauso dazu wie ein Softwareunternehmen, oder eben ein Dronenunternehmen bei der die Software mit der man die Drohne steuert über das Internet kontrolliert wird. Diese Unternehmen sind sehr gut darin kundenbezogene Innovation, also Innovation, die auf Kundenprobleme ausgerichtet ist, zu erbringen. Mich interessiert was diese Unternehmen machen, um Kundeneinblicke zu gewinnen.

Sabrina: Das klingt auf alle Fälle spannend. Du bist ja viel in Shenzhen unterwegs. Die Stadt ist weniger für große Unternehmen, sondern eher für die blühende Start-Up Szene bekannt. Kannst du uns etwas näherbringen, was Shenzhen denn eigentlich ist? Es wird bei Shenzhen ja immer vom Silicon Valley Chinas gesprochen. 

Max: Shenzhen verkörpert ganz viel. Als Grenzstadt zu Hong Kong ist es eine Stadt durch die ganz viel Einfluss aus allen möglichen Bereichen der Welt kommen kann. Aber gleichzeitig ist es auch die Metropole der Elektrotechnologie im Süden Chinas. Man hat dort beispielsweise den größten physischen Markt der Welt. Der sogenannte Huaqiangbei ist ein Shopping Mall Komplex für Hardware. Dort bekommt man vom kleinsten Widerstand bis hin zu fertigen Produkten alles. Darüber kann man Kontakt zu einzelnen Herstellern herstellen und pflegen. Gleichzeitig hat man auch sehr viele Incubators, Maker-Spaces und Venture-Capitals (Wagnisinvestoren), die sich Produkte anschauen und schnell helfen sie auf den Markt zu bringen. Die Hardware ist dort, die Software ebenfalls. Es sind viele Top-Ingenieure vor Ort. Die Entwicklung geht sehr schnell. Deswegen nennen viele Leute Shenzhen auch das chinesische Silicon Valley. Wenn man eine Idee hat, kann diese dort schnell Realität werden lassen und auf den Markt und in die Welt bringen. Durch die Häfen und die Nähe zu Hong Kong besteht ein Anschluss and den Westen und die Welt.

Sabrina: Das hört sich ja sogar nach mehr an als was man im Silicon Valley findet. Wenn man sich an Bildern wie dem Googleplex oder dem Apple Park orientiert, dann findet man dort weniger Produktion und eher Design und Entwicklung. Man kennt es von den Apple iPhones. Auf der Verpackung steht Designed in California, aber Made in China. Bei Shenzhen klingt es allerdings so als wäre alles an einem Ort vereint.

Max: Genau! Das ist der Vorteil von Shenzhen. Wenn man dort als Innovator hingeht, findet man nicht nur Design Fähigkeiten im Bereich Produkt- und Softwaredesign, sondern man hat auch die Kontakte zu den Herstellern, die zum Design auch einen großen Beitrag leisten können. Wenn man ein Produkt, in dem irgendwie Elektrotechnik verbaut ist, herstellen möchte, findet man in Shenzhen alles was man braucht. Die Produktion ist auch ganz nah. Das heißt, der Weg vom Prototyp hin zum fertigen Produkt das den Kunden erreicht ist sehr viel kürzer. Das ist eine Rolle von Shenzhen die oft übersehen wird.

Sabrina: Das klingt nach einem absoluten Vorteil. Wenn man sich den Erfinderspirit in der Stadt anschaut, merkt man, dass dort etwas in der Luft liegt? Sind die Leute dort innovativer? Ich selber kenne aus China nur, dass die meisten Menschen in Hochhäusern leben. Diese Garageninnovationen, wie es sie in den USA gibt, kann ich mir da nicht vorstellen.

Max: Das ist eine gute Frage. Man könnte vielleicht eher sagen, dass die Innovationen in China bei Starbucks oder beim Abendessen passieren. Ich habe beispielsweise 2016 bei Events erlebt, dass sich Leute unterhalten haben und plötzlich feststellen, dass man ähnliche Ideen und auch Fähigkeiten hat, diese Ideen zusammen zu realisieren. Im Sommer 2017 war ich für meine Forschung dann wieder in Shenzhen. Dort ist mir aufgefallen, dass sich viele dieser Leute tatsächlich erfolgreich selbstständig gemacht hatten. Das ist etwas das nicht in der Garage passiert, sondern in der Freizeit, im Gespräch.

Sabrina: Und wie organisieren sich diese Gruppen? Findet das per WeChat statt oder sind das bereits etablierte Gruppen, die sich regelmäßig treffen?

Max: Vieles läuft natürlich über WeChat. Es wird eine kleine Gruppe gemacht, dann trifft man sich in einer Teestube oder im Café um in Ruhe ein wenig zu sprechen. Ich habe auch gemerkt, dass Leute, die ein gemeinsames Hobby teilen, sich im Kontext ihres Hobbies treffen. Beispielsweise kenne ich das aus einer Drohnencommunity. Die gehen am Wochenende aufs Land um Drohnen zu fliegen und diskutieren dort über geschäftliches und ihre gemeinsamen Ideen.

Sabrina: Das klingt als würde die Umsetzung von Ideen in China sehr schnell ablaufen. Das vermisse ich hier in Deutschland. Man denkt unheimlich viel darüber nach, ob und wie etwas funktionieren könnte, welche Gesetze im Weg stehen könnten und so weiter. Und erst nach einem Innovationszyklus von mehreren Monaten oder sogar Jahren, beginnt man mit der Umsetzung. Dann merkt man häufig auch, dass man sich vielleicht viel zu viele Gedanken gemacht hat, weil es eventuell nicht funktioniert hat oder weil man direkt sehr erfolgreich wird. In China scheint das anders zu sein. Dort geht man direkt an die Umsetzung.

Max: Genau. Da geht es in der Tat viel schneller. Man muss aber auch differenzieren. In der deutschen Industrie gibt es viele Elemente, die eine schnelle Umsetzung verlangsamen. Prüfmittel für Teile in der Automobilindustrie beispielsweise. Die Teile müssen unglaublich präzise hergestellt werden, da kann man nicht mal schnell „Wischiwaschi“ etwas herstellen. Das ist bei Softwareprodukten ganz anders. Wenn man eine Kamera mit einer besonders Nutzerfreundlichen Software ausliefert, dann kann ich eventuelle Fehler mit einem Software-Update im Nachhinein korrigieren. Wenn ich wollte, könnte ich durch die Software die Auflösung von 1080p auf 4K erhöhen. Das ist der Vorteil der Software Industrie. Deswegen sind diese chinesischen Internet- und Technologieunternehmen so spannend. Die können über die Softwareseite viel schneller sein. Die können ein Produkt ausliefern, das erst zu 80% funktioniert, und es dann über Nutzerfeedback und Updates verbessern.

Sabrina: Gibt es denn bei uns irgendwelche vergleichbaren Bereiche, in denen es genauso schnell geht? Du hattest ressourcenintensive Gruppen wie die Fertigung von Autoteilen genannt. Gibt es aber in Deutschland auch Bereiche, in denen wir ähnlich schnell sind wie China?

Max: Ich könnte mir vorstellen, dass es in jedem Bereich, in dem die Software das Hauptthema ist, ähnlich schnell vorgeht. Vergleichbar ist das jährliche iOS Update von Apple. Das ist zwar nicht Deutschland, aber der Westen. Kurz nach dem Update folgen dann immer wieder kleinere Updates, um neu entstandene Probleme zu lösen. Wenn man diese Freiheit hat, kann man tatsächlich auch schnell Produkte auf den Markt bringen. Man muss sich natürlich fragen ob man Lust hat durch Kundenfeedback oder durch eigene Forschung und Entwicklung besser zu werden. In China probiert man öfter einfach mal aus und schaut wie der/die UserIn reagiert. Danach verbessert man entsprechend durch das Feedback.

Sabrina: Dann sind wir jetzt auch bei dem Thema, das ich vorhin angesprochen hatte. Du hast ja kürzlich einen Artikel zur Drohnenindustrie geschrieben und in einer Konferenz präsentiert. Da gehst du darauf ein wie in China verschiedene Anreize gesetzt werden, um die Kunden am Innovationsprozess teilhaben zu lassen. Wie bist du da vorgegangen?

Max: Genau. Ich habe mich gefragt, wie chinesische Unternehmen eigentlich herausfinden, was für Probleme ihre Nutzer haben? Da bekam ich bei meinem ersten Feldforschungsaufenthalt ganz oft die Antwort: „Wir fragen unsere Community“. Das habe ich erstmal so hingenommen. Bei der Aufarbeitung habe ich dann angefangen mich zu fragen, was das eigentlich heißt. Ein Jahr später bin ich dann nochmal nach China gereist und habe mir eines dieser Unternehmen genauer angeschaut. Ich wollte verstehen, wie diese Community denn funktioniert.

Meine erste Erkenntnis war, dass es gar keine einzelne, sondern ganz viele Communities gibt. In diesem Fall ging es um Drohnen. Nun gibt es ganz verschiedene Drohnennutzer. Es gibt Anfänger, die wissen quasi gar nichts. Dann gibt es Hobby-Drohnenflieger, die kennen sich ganz gut aus. Dann wiederum gibt es welche Nutzer die damit Geld verdienen und Drohnen auf Hochzeiten, für Filme oder Inspektionen fliegen. Jede dieser Gruppen braucht ganz unterschiedliche Informationen zu dem Produkt. Das Unternehmen hat es dann geschafft eine Plattform für alle verschiedene Nutzertypen zu kreieren, auf der man sich online engagieren und seine Erfahrungen teilen kann. Das habe ich mir angeschaut.

Sabrina: Kann man sich das so vorstellen wie Gutefrage.net?

Max: Ja, das ist gar nicht mal so falsch. Die Idee ist nämlich dieselbe. Eine Plattform, die aus User-Generated-Content besteht. Jeder User kann eine Frage stellen, die dann von anderen Usern beantwortet wird. Natürlich ist das etwas komplexer, es gibt in diesem Forum sehr viele Regeln. Wenn beispielsweise Fragen, die schon Mal beantwortet wurden, gestellt werden, dann werden die in der Regel sehr schnell wieder geschlossen. Es gibt verschiedene Unterthemen für verschiedene Produkte und Nutzertypen. Insofern ist es ähnlich wie Gutefrage.net, aber sehr viel ordentlicher und reglementierter.

Sabrina: Wenn ich mich richtig an deinen Artikel erinnere, dann hattest du auch geschrieben, dass man in dem Forum für das Verfassen von Beiträgen Punkte sammeln kann. Diese kann man dann gegen Produkte oder sogar gegen Geld eintauschen. Das kennt man ja nicht von Gutefrage.net.

Max: Das ist in der Tat etwas Besonderes. Deswegen habe ich auch eine weitere Feldforschung durchgeführt. Ich habe mich damit beschäftigt, wie eigentlich die Motivation an solchen Foren teilzunehmen entsteht. Wenn man sich beispielsweise fragt, wie man einen Fleck aus einem Hemd entfernt, dann kann ich das online nachschauen. Man würde sich aber nicht zwangsweise noch weiter engagieren. Aus Sicht eines Unternehmens ist es natürlich toll, wenn Nutzer sich selbst und dadurch auch neue Fragen entwickeln. Dadurch sind sie auch in der Lage anderen Nutzern zu helfen. Was kann man also machen, damit sich Nutzer weiterhin online engagieren. Es gibt da viele Möglichkeiten. Wir kennen das eigentlich aus Europa. Die Reiseplattform TripAdvisor funktioniert sehr ähnlich. Als ich in Hangzhou gelebt habe, stand ich auf Platz zwei der Lokalexperten. Ich war immer motiviert weitere Reviews für Orte zu schreiben, um Punkte zu sammeln und meinen Platz zu halten. Jede Woche hat TripAdvisor mir eine Mail geschickt und mich über meinen Status als Experte informiert. Das nennt sich „Gamification“. Der Einsatz von Spielelementen in einem Nicht-Spiel-Kontext. Das wird von vielen chinesischen Technologieentwicklern auch gemacht.

Sabrina: Aber TripAdvisor gibt einem ja kein Geld für die Teilnahme. Es geht da nur um den Status?

Max: Genau. Das ist richtig. Das macht gerade das Unternehmen, das ich mich angeschaut habe, so besonders. Neben der Gamification wird noch ein Reward System eingebaut. Man kennt das. Nachdem man ein paar Mal ein Café besucht hat, wird man gefragt, ob man nicht eine Stempelkarte haben möchte. Für jeden Kaffee kriegt man einen Stempel. Nach dem zehnten Stempel kriegt man einen Kaffee umsonst. Ein ganz klassischer Reward. Man geht also immer wieder zum gleichen Café um einen finanziellen Reward zu bekommen. Gamification geht davon aus, dass man diesen finanziellen Reward eigentlich nicht braucht. Wir Menschen spielen gerne, ob Mensch ärgere dich nicht, UNO oder irgendwelche Computerspiele. Wir können dieses Schema auch im echten Leben anwenden. Da braucht man eigentlich keine finanziellen Anreize für. Besonders ist, dass die chinesischen Unternehmen Gamification mit Rewards verbinden. Das sieht man selten.

Sabrina: Warum macht das Unternehmen das so? Kriegt man die Chinesen nur zur Teilnahme, wenn man ihnen dafür Geld anbietet?

Max: Gute Frage. Ich denke, dass könnte mit der Kultur des Red Pockets in China zusammenhängen. Man schenkt sich zu Festen mit Geld gefüllte Umschläge. WeChat hat das digitalisiert. Heute kriegt man für jede Kleinigkeit einen Umschlag. Wenn man etwas kauft und über das Handy bezahlt, kriegt man oft eine Nachricht ob man nicht an einer Umfrage teilnehmen möchte. Als Belohnung winkt ein Geldumschlag. Diese Eigenart wird in diesem Fall in die Usercommunity eingebaut und mit Gamification verbunden. Der finanzielle Anreiz ist auch außerhalb Chinas verfügbar. Auch internationale Kunden können an dem Forum teilhaben und finanzielle Rewards bekommen. Diese sind im Ausland allerdings deutlich geringer.

Sabrina: Über was für Beträge reden wir denn? Wie viel Zeit müsste man investieren, um einen Dollar zu bekommen?

Max: Man müsste eine ganze Weile online sein und sehr viele Feedbacks geben. Man bekommt für jedes Einloggen, jedes Feedback, für jeden Report und für jede Erlaubnis einen Artikel zu schreiben ein bisschen Geld. Ich habe das mal überschlagen. Man müsste 50 Kommentare schreiben, regelmäßig online sein und viel für die Community leisten, um einen ernsthaften Discount zu bekommen. Man kann allerdings über die Zeit auch aufsteigen. Denn Nutzer können wie in der Gamification üblich auch Titel bekommen. Das fängt an mit Beginner, dann kommt Medium Pilot, Advanced Pilot, First Officer und so weiter. Ab einem gewissen Rang kann man dann erst anfangen seine Punkte gegen einen gewissen Produktdiscount eintauschen.

Sabrina: Das klingt ja fast wie das kommende Social Credit System in China. Menschen mit einem hohen Score sind stolz darauf und teilen ihren Status in den sozialen Medien mit ihren Bekannten. Dieser Status hat in China einen ganz anderen Wert als bei uns.

Max: Das ist richtig. Ich sehe das selbst. Auch ich bin in einigen virtuellen Communities in China über Social Media Plattformen unterwegs. Da sehe ich immer wieder, dass Freundinnen und Freunde ihren Status über einen Screenshot mit der Community teilen. Das wird in China von einem Großteil der Leute zelebriert. Ich selber finde es auch ganz toll, wenn ich eine Stufe höher komme (lacht).

Sabrina: Jetzt hast du aber jenseits von den online Communities auch offline Gruppen besucht. Warst du da aktiv bei Treffen dabei?

Max: Ich habe durch mein Engagement in einer online Community gemerkt, dass es auch eine offline Community gibt. Also habe ich Kontakt aufgenommen und kam recht schnell mit dem Gründer in Kontakt. Dieser hat angenommen, ich würde auch ein Nutzer des Produktes, in diesem Fall ebenfalls Drohnen, sein. Ich besaß allerdings keine Drohne und wusste auch nicht wie die funktionieren. Um besser in die Gruppe einzutauchen, habe ich mir dann aber auch eine Drohne gekauft. Mit der habe ich dann als einziger Europäer an dem Treffen teilgenommen. Ich habe wahnsinnig viele tolle Menschen kennengelernt, Einblicke in die Funktionsweise einer solchen Gruppe gewinnen können und verstanden, was eine solche Gruppe überhaupt zusammenhält. Die treffen sich nicht nur zum Fliegen von Drohnen, sondern auch unter der Woche, um beispielsweise auf Konzerte zu gehen oder ein Bierchen zu trinken. Da geht es um soziale Events, neben der Aktivität im Forum und dem Fliegen von Drohnen.

Sabrina: Wie geht denn das Feedback aus den Communities an das Unternehmen? Sind die Communities komplett von den Unternehmen gegründet? Oder finden die sich selber zusammen?

Max: Es gibt beides. Manche Foren sind vom Unternehmen selber gegründet und werden auch aktiv betreut. Es gibt aber auch Foren, die von privaten Individuen gegründet werden. Dann entsteht der Austausch zwischen Nutzern und Unternehmen dadurch, dass Angestellte der Unternehmen selber an der Community teilnehmen und Kontakt aufbauen. In diesem Fall war es so, dass in der Community auch Mitarbeiter des Unternehmens waren, die die gleiche Leidenschaft wie die anderen Mitglieder geteilt haben. Wenn es dann am Wochenende Ausflüge zu einem großen See gab, sind die Ingenieure des Unternehmens auch mitgekommen und haben die Situation genutzt, um Einblicke über verschiedenste Nutzer zu sammeln. Da lernt man auf einer ganz anderen Ebene als wenn man einen anonymen Nutzer ins Unternehmen einlädt.

Sabrina: Sieht das dann wirklich wie ein Familienausflug aus? Bei dem jeder mitkommt, um mal die Drohne am See zu fliegen? Oder ist das doch eher ein Hobby, für Leute mit einem speziellen Interesse?

Max: Es ist eher Letzteres. Man kann eine Drohne als Instrument zum Filmen und Fotografieren sehen. Viele Menschen kaufen sich eine Drohne allerdings auch nur für die Technologie. Manchmal wird allerdings doch ein riesiges Familienevent mit Karaoke am See daraus. Das sind dann allerdings alles wohlhabende Menschen. Die kommen mit europäischen SUVs, Survival-Gear, Lautsprechern, Grill und Fleisch und vielleicht sogar einem Schlauchboot an den See. Gleichzeitig steht allerdings schon die Drohne im Mittelpunkt. In Deutschland kann man das vielleicht mit den Vereinen vergleichen. Hier geht man in den Kegelclub, in den Schützenverein oder den Segelverein. Das ist die Community in der man sich bewegt und mit der man sich natürlich auch vergleicht. In China gibt es eben keine Vereine, sondern solche Hobby Communities, die vielleicht auch mit Unternehmen zusammenhängen.

Sabrina: Also ist das auch eine Art von Unternehmen gestellte Sozialisierungsform.

Max: Ganz genau. Die nutzen aus, dass es in diesem Bereich eine Lücke gibt. Menschen haben einfach ein Bedürfnis nach sozialer Nähe und Identifikation. Wenn man am Wochenende mit den Kindern und vielleicht auch Eltern zusammen an den See fährt, grillt und Karaoke singt, dann ist das eben auch eine tolle Freizeitbeschäftigung.

Sabrina: Das klingt ja ein Stück weit nach einer Ersatzreligion (lacht). Ich habe vor kurzem Bilder von einem Drohnenformationsfliegen in Xi’an gesehen. Da wurden abends Lichter an den Drohnen befestigt und dadurch Muster in den Himmel gemalt. Das sah wirklich toll aus. Auch die Zuschauer waren begeistert. Gleichzeitig habe ich kürzlich bei mir in München im Olympiapark verfolgen können, wie sich hier die Drohnen Championsleague getroffen hat. Das ist ein Wettkampf, in dem Drohnen möglichst schnell durch einen Parcours geflogen werden müssen. Die Piloten tragen VR-Brillen und verfolgen ihre Drohne durch die anmontierte Kamera. Trotzdem scheint die Faszination in China doch eine andere Stufe entwickelt zu haben. Wie siehst du das mit den Drohnenformationen und den Events, die daraus entstehen?

Max: Ich denke dieses Formationsfliegen ist technisch gar nicht so herausfordernd. Das ist wie ein Roboter der stumpf einen Gegenstand aufnimmt und woanders ablegt. Interessanter ist aber der Roboter der den Gegenstand erkennt und unterschiedlich handhabt. Das ist spannend. Viel spannender als eine Drohne, die eine Formation fliegt, ist eine Drohne, die ihr Umfeld versteht und so automatisch durch einen Parcours fliegt, oder einem Läufer durch einen Hindernispark folgt. Durch AI und unzählbare Sensoren wird die Drohne so effektiv, dass sie allen Hindernissen ausweicht und dennoch die Kamera nicht verwackelt und fokussiert bleibt. Diese Formationen sehen natürlich toll aus. Ich würde mich freuen wenn solche Events dazu führen, dass Drohnen mehr akzeptiert werden.

Das Andere was du angesprochen hast ist der Rennsport. Durch die Virtual-Reality-Brille kann man sehen, als würde man in der Drohne drinnen sitzen. Das ist natürlich ein unglaublicher Adrenalinkick. Ich habe das nie gemacht. Bei mir liegt der Fokus auf dem Fotografieren. Ich kann jeden verstehen, der diesen Adrenalinkick total toll findet. Diese Drohnen werden meistens individuell gebaut, das ist ein bisschen so wie Formel1. Da benutzt man keine herkömmliche Verbraucherdrohne für. Es gibt allerdings noch viele weitere Bereiche in denen man Drohnen anwenden kann. 

Sabrina: Was gibt es denn für Bereiche? Bei uns wird ja viel über die Drohne als Paketlieferant diskutiert. Da ist der Aufschrei immer groß. Wie ist das in China? In was für Szenarien kommen Drohnen dort noch so zum Einsatz?

Max: Insgesamt gibt es unheimlich viele Bereiche, in denen man Drohnen anwenden kann. Wir hatten ja jetzt ein paar private Nutzungsmöglichkeiten genannt. Pakete liefern ist in China auch ein Thema. Das wurde bereits mehrfach erfolgreich getestet, es wurde allerdings ein wenig anders vorgegangen. Wir kennen die Bilder aus den Nachrichten. Drohnen bringen ein Paket direkt aus dem Lager zum Verbraucher. In China wurde das anders geregelt. Die Drohnen fliegen aus der Stadt zu einem spezifischen Punkt in einem Dorf. Dort wartet dann eine Person, die das Paket annimmt und zum Haus bringt. Dadurch entsteht ein klarer Luftraum, weniger Gefahr und konkrete Verantwortlichkeiten. So etwas wurde in Deutschland nicht diskutiert. Am Singles Day, dem größten online Shopping Event in China, wurde das vom E-Commerce Unternehmen JD erfolgreich getestet. Es gibt aber noch viele andere Bereiche. Die Polizei in Shenzhen nutzt Drohnen, um den Verkehr oder Baustellen zu überwachen. Drohnen werden auch viel in der Instandhaltung genutzt. Diese Bereiche sehen wir als individuelle Nutzer kaum. Wir laufen selten mal über eine Baustelle, um ein Mauerwerk zu prüfen.

Sabrina: Das habe ich Deutschland noch nie gesehen. Gibt es das hier auch?

Max: Ja, das ist sogar ein echt großer Markt. Der Geschäftskundenbereich ist groß. Da sind chinesische Hersteller ganz vorne mit dabei. Das sind dann aber Drohnen, die man nicht auf Amazon kriegt. Für solche Aufträge muss man dem Hersteller ganz explizit erklären, wofür man die Drohne braucht. Ich kenne Leute aus der Geologie. Die nutzen Drohnen, um 3D Karten zu machen und sich Gesteinsformationen am Computer anzuschauen. Es wird auch ganz viel im Real Estate Bereich benutzt, um Fotos und 3D Bilder von Häusern zu machen. Die kann sich dann der Kunde anschauen. Die Feuerwehr kann mit Drohnen einen Brand von oben verfolgen und somit viel gezielter löschen.

Sabrina: Da wird sich jetzt für mich die Frage ergeben, ob es denn schon heute Drohnen-Berufspiloten gibt?

Max: Unheimlich viele. Es gibt ein ganz großes Netzwerk, bestehend aus online Plattformen, in denen Drohnen Piloten ihre Dienste anbieten können. Da kann man dann Piloten buchen, ähnlich wie Hochzeitsfotografen. In den USA ist das schon viel größer. Da haben chinesische Unternehmen sehr früh angefangen Fuß zu fassen. 

Sabrina: Das ist ein Bereich, in den man als Normalbürger einfach keine Einsicht hat. Gibt es in China denn ansonsten schon Aspekte und Bereiche in denen Drohnen anders eingesetzt werden, besonders den normalen Konsumenten betreffend? Wir hatten gerade Paketlieferung. Gibt es das auch bei Essenslieferung? Oder wäre das wieder wegen bestimmten Reglementierungen nicht möglich?

Max: Ich denke so lange es nicht klar ist, wer für irgendetwas autonom Fliegendes haftet, wird das nicht so leicht nutzbar sein. Für entlegene Dörfer wäre es fantastisch, wenn man sie durch Drohnen, die die direkte Luftlinie fliegen, an den E-Commerce anschließen könnte. Im Vergleich zu einem LKW, der über die Straße fahren muss, ist eine Drohne einfach viel effizienter. Ähnliches könnte ich mir im Grunde für alles vorstellen. Du hast gerade Essen angesprochen. Aber auch Organe oder medizinische Produkte sind ein Bereich, in dem man sich vorstellen könnte, Drohnen sinnbringend einzusetzen.

In der Wissenschaft werden Drohnen beispielsweise in der Walforschung genutzt, um Wale zu zählen. Auch in der Landwirtschaft werden in China Drohnen verwendet, um gezielt zu düngen, Wasser zu gießen oder Pestizide zu verteilen. Drohnen können auch Felder von oben analysieren um Daten zum Wachstum der Saat zu erheben. Das passiert alles autonom und funktioniert so: Die Grenzen des Feldes sind per GPS in den Drohnen abgespeichert. Mit Farb- und Wärmekameras erkennt die Drohne dann wo gegossen oder gedüngt werden muss. Wenn der Flug fertig ist, landet die Drohne wieder auf ihrer Station und lädt dort ihre Batterie auf. Alles autonom.

Sabrina: Kann man hier absehen, in welche Richtung sich Drohnenhersteller oder vielleicht sogar die chinesische Regierung bewegen wollen? Oder wird aktuell nur geschaut, wo Bedarf besteht und darauf ausgerichtet entwickelt?

Max: Die chinesische Regierung selber unterstützt die Entwicklung von Quadrocoptern. Wir hatten bereits den Bereich Landwirtschaft und Logistik angesprochen. Spannend ist natürlich auch die geographische Kartenerzeugung. Erste Hilfe hatte ich auch kurz angesprochen. Besonders interessant ist aber die Überwachung. Wie bereits gesagt überwacht die Polizei in Shenzhen mit Hilfe von Drohnen Verkehrssituationen. Drohnen können aber auch ganz andere Sachen überwachen. Beispielsweise andere Drohnen in einem Drohnen Wettkampf, wie du ihn gerade eben angesprochen hattest. Man könnte sie aber auch verwenden, um Menschen zu zählen. Es gibt viele Szenarien, in denen man Drohnen noch zur Überwachung nutzen könnte. 

Sabrina: Wird das explizit in chinesischen Plänen erwähnt? 

Max: Das ist ein Thema, von dem man immer wieder etwas liest. Ich habe gerade allerdings kein Dokument im Kopf, in dem spezifisch davon geredet wird, etwas in diese Richtung zu entwickeln. Du hattest mich noch gefragt, in welche Richtung sich die Industrie bewegt. Die Industrie war ursprünglich erfolgreich, weil sie einfach nutzbare Kameradrohnen für den breiten Markt gemacht hat. Das waren chinesischen Firmen. Die haben es tatsächlich geschafft, sich vom Endverbraucher hin zum Geschäftskunden umzuorientieren. Da kann man natürlich viel höhere Margen verdienen. Dann wurde es auch geschafft, andere B2B Unternehmen mit ihren Services einzubeziehen. Ich spreche von Mapping Services oder Wärmekameras. Da sehe ich in ganz vielen Industrien einen ganz großen Markt. Im Endverbrauchermarkt herrscht eine unglaubliche Konkurrenz. Alle paar Wochen kommt ein neues Produkt auf den Markt. Im B2B Markt hingegen besteht ein viel größeres Potenzial. Stell dir beispielsweise eine Drohne vor, die ein Windrad auf Mikrorisse inspiziert. Es ist unglaublich teuer und aufwendig dort einen Menschen hochzuschicken. Mit einer Drohne mit hochauflösender Kamera und der passenden Software hingegen geht das schon viel besser. Im B2B Bereich gibt es eine ganz große Zukunft für Drohnen.

Sabrina: Gibt es in der Industrie eventuell aktuell keine Pläne, weil man schlicht nicht vorhersehen kann, wo es hingeht? Kann man vielleicht einfach nicht großartig planen, weil ständig neue Geschäftsfelder entstehen?

Max: Es ist ganz ähnlich wie das Internet. Das kann man auch für mehr Zwecke verwenden, als nur E-Mails zu schreiben. Ganz viele Geschäfte haben Prozesse digitalisiert. So wird es im Laufe der Zeit auch immer mehr Unternehmen geben, die Drohnen erfolgreich für ihre Zwecke verwenden werden. Es ist nicht schwer eine Drohne zu fliegen, das kann man sehr schnell lernen. Die Schwierigkeit ist eigentlich eher zu wissen, wann man wo fliegen darf. 

Sabrina: Wie ist das denn mit Gesetzen in China? In Europa braucht man einen Drohnenführerschein. Gibt es so etwas in China auch?

Max: In Deutschland haben wir den Vorteil, dass wir ganz klare Gesetze haben. Das ist fantastisch. Mir haben schon öfters Chinesen von den klaren Drohnen Regeln in Deutschland vorgeschwärmt. In China sind die Regeln großzügiger. In Deutschland darf man nur 100 Meter hochfliegen, in China 120. Ich würde dennoch auch in China nichts riskieren. Die Drohen Beschränkungen sind in China geringer. Dennoch muss man jede Drohne registrieren. Man muss sich bei der Luftfahrtaufsichtsbehörde anmelden, das Modell angeben und einen QR-Code auf die Drohne kleben, damit man die Drohne auf einen Besitzer zurückführen kann, falls sie irgendwo abstürzt. So etwas ähnliches haben wir in Deutschland auch. Insgesamt sind die Gesetze in China aber längst nicht so streng wie in Deutschland. So gibt es dort auch viele Menschen, die unheimlich viel riskieren. In Shanghai und Shenzhen habe ich Bekannte, die mit ihren Drohnen über die großen Wolkenkratzer hinweg fliegen. Freunde haben mir Top-Down-Bilder vom Ping’an Gebäude, einem der größten und schönsten Hochhäuser in Shenzhen, geschickt. Die fotografieren das Gebäude einfach von oben ab. Da geht man ein gewisses Risiko ein.

Sabrina: Das Gebäude ist wahrscheinlich höher als 120 Meter (lacht). 

Max: Sehr viel höher.

Sabrina: Und man darf wahrscheinlich auch nicht einfach mitten in der Stadt herumfliegen?

Max: Das wird in China tatsächlich oft gemacht. Man sollte es aber nicht tun. In Deutschland gibt es Bereiche, in denen man das darf, solange man sich an die Regeln hält. In China wird das einfach gemacht. Das ist so wie mit den Innovationen. Einfach ausprobieren und machen. Wenn es dann in die Hose geht, wie mit den Leihfahrrädern, kommen Gesetze. Bei den Fahrrädern war es so, dass manche Straßen komplett zugeparkt waren und man sich kaum noch bewegen konnte. Die Plattformanbieter wurden dann im Nachhinein dazu aufgefordert, die Räder jeden Abend ordentlich aufzureihen. So wird es in der Drohnenindustrie auch sein. Es wird leider Gottes immer Menschen geben, die sich an gar nichts halten und der Industrie einen schlechten Ruf verschaffen. Darauf folgen dann strenge Regeln. So wird es auch in Europa kommen.

Sabrina: Wir haben jetzt viel Spannendes und Neues über Drohnen gelernt. Es gibt viele Verwendungsbereiche, die man gar nicht so auf dem Schirm hat. Zum Abschluss habe ich noch eine Frage. Bist du bei deinen Recherchen auf irgendwelche Technologien gestoßen, die man hier vielleicht so gar nicht kennt? 

Max: Ich bin tatsächlich nicht auf eine besondere, neue Technologie gestoßen. Dennoch gibt es in dieser Industrie viele interessante Dinge zu entdecken. Wenn man sich eine Drohne für 700 Euro kauft, beim Jungfernflug gegen einen Baum knallt und das neue Gerät im Eimer ist, tut das natürlich weh. Die chinesischen Hersteller haben schnell gemerkt, dass sich viele potenzielle Kunden dadurch zweimal überlegen, ob sie sich eine Drohne kaufen oder nicht. Um das zu verhindern, haben die meisten modernen Drohnen eine Vielfalt an Sensoren eingebaut. Diese erkennen ihre Umwelt und nehmen dem Piloten eine Menge Arbeit ab. Dieses Know-How lässt sich natürlich prima auf andere Technologien transferieren. Beispielsweise auf das autonome Fahren. Oder Food-Delivery. Im Logistikbereich könnte eine Drohne eine Lieferung in ein abgelegenes Dorf bringen. Von dort liefert dann ein Bodenroboter, der mit ähnlichen Technologien ausgestattet ist, das Produkt an den Kunden aus. Eine Drohne zu bauen ist nicht schwierig.

Man braucht nur ein paar Motoren, Propeller und einen Mikrokontroller. Das kann man auch hobbymäßig machen. Das Spannende ist aber, ein einfach zu bedienendes, sicheres, kontrollierbares Konstrukt mit einer fähigen Kamera zu produzieren. Ein Konstrukt das man mit Emotionen verbindet. Kameras sind selten emotional. Für Kamera-Nerds sind Spiegelreflexkameras emotional, für andere ihr iPhone oder das neue Samsung. Chinesische Unternehmen haben es geschafft, die Drohne emotional zu machen. Das ist vielleicht eine der spannendsten Erkenntnisse in diesem Bereich. 

Sabrina: Das klingt nach wahnsinnig vielen Problemlösungen. Es gibt ein Problem, man löst es und entwickelt dabei durch Zufall noch viele weitere Geschäftsfelder.

Die Drohnenindustrie klingt unglaublich spannend. Wir sollten die Augen offenhalten, da werden in den nächsten Monaten und Jahren noch viele neue Technologien in China entstehen.

Vielen Dank Max, dass du heute die Zeit aufgebracht hast, dich mit mir über das Thema zu unterhalten. Ich bin gespannt. Hoffentlich hältst du uns mit dem ein oder anderen Blockartikel oder natürlich auch wissenschaftlichen Artikeln auf dem Laufenden.

Max: Ich war gerne dabei. Danke!

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